Rechtliche Sicherheit

Das Nießbrauchrecht Ihre Anlegervorteile Immobilieneigentümer ab dem 65. Lebensjahr wandeln ihr Immobilienvermögen in Barvermögen, indem sie ihre Immobilien auf Basis eines lebenslangen Nießbrauchrechts an einen Investor veräußern.

Nießbrauch ist gem. §§ 1030 ff. BGB geregelt: Eine Sache kann in der Weise belastet werden, dass derjenige, zu dessen Gunsten die Belastung erfolgt, berechtigt ist, die Nutzungen der Sache zu ziehen (Nießbrauch).

Der Käufer wird neuer juristischer Eigentümer der Immobilie.

Der Kaufpreis der Immobilie ergibt sich aus dem gutachterlich ermittelten Marktwert abzüglich des Nießbrauchabschlags. Der Abschlag errechnet sich aus der Nettokaltmiete und der verbleibenden Lebenserwartung des Nießbrauchnehmers.

Der Verkäufer trägt weiterhin alle gewöhnlichen wie außergewöhnlichen Kosten der Immobilie, inklusive der Grundsteuer, Versicherung etc.

Alle Verträge aus dem Immobilienkauf auf Nießbrauchbasis müssen – wie bei einem konventionellen Kauf – notariell beurkundet werden.

Investition in Nießbrauchimmobilien

Optionen

Der Nießbrauchberechtigte, also der Verkäufer, kann alle Nutzungen aus der Immobilie ziehen. Er kann die Immobilie – bis auf die Nebenkosten – unentgeltlich nutzen, sei es zur Eigennutzung oder zur Vermietung. Das Nießbrauchrecht kann befristet sein oder lebenslang vereinbart werden. Es ist allerdings nicht vererbbar und kann auch nicht veräußert werden.

Besonderheit

Bei einem eventuellen vorzeitigen Auszug des Eigentümers kann der Erwerber die Immobilie anmieten oder das Rest-Nießbrauchrecht der Immobilie gegen eine Einmalzahlung ablösen.

Sicherheit

Ein möglicher Mietausfall ist bei dieser Anlage ausgeschlossen. Ebenso fallen für den Investor keine Instandsetzungskosten oder Verwaltungskosten an. Mit der Einmalzahlung des Kaufpreises besteht für den Investor – im Gegensatz zum Konzept der Leibrente – kein Langlebigkeitsrisiko. Der Erwerber wird sofort der juristische Eigentümer der erworbenen Wohnimmobilie.

Ermittlung des Kaufpreises

Marktwert und Nettomiete werden von einem unabhängigen Bewertungssachverständigen ermittelt. Anschließend werden die Mietkosten in Relation zur Lebenserwartung gesetzt und so der Betrag ermittelt, um den sich der Marktwert mindert. Mit diesem Nießbrauchabzug ist der Mietwert der Immobilien für die Dauer der voraussichtlichen Nutzung des Verkäufers abgegolten.

Löschung des Nießbrauchrechts

Das Nießbrauchrecht wird im Grundbuch gelöscht, wenn bei einem vorzeitigen Auszug aus der Immobilie der Rest-Nießbrauchwert durch eine Einmalzahlung des Kaufpreises abgegolten wurde oder das Nießbrauchrecht durch Ableben erlischt.

Kaufpreiszahlung

Ein möglicher Mietausfall – wie bei einer Direktinvestition in Wohnimmobilien – ist bei dieser Anlage ausgeschlossen. Ebenso fallen für den Investor keine Instandsetzungskosten oder Verwaltungskosten an. Der Erwerber wird sofort der juristische Eigentümer der erworbenen Wohnimmobilie; der Verkäufer erhält das Nießbrauchrecht, das in Abt. II des Grundbuchs erstrangig eingetragen wird.